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[Test: GUT *] Anadol HD 666 digital Sat Receiver mit PVR Aufnahmefunktion & AAC-LC fähig, für Satelliten TV, SCART, USB, für Satellitenschüssel, HDMI, DVB-S2, Astra Hotbird Sortiert HDMI Kabel

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Ich habe den Anadol HD 888 gekauft, weil mein bisheriger DVB-S2-Receiver die ARD-Radiokanäle nach der Umstellung der auf AAC-LC nicht mehr empfangen kann. Das Gerät ist erstaunlich vielseitig, und auch der Radioempfang funktioniert. Den Empfang von Radio-Sendungen in Surround-Sound konnte ich bislang nicht ausprobieren. Die beigefügte Kurzanleitung lässt leider jede Menge Fragen unbeantwortet. Dazu gehören der manuelle Suchlauf, die Einrichtung der Favoriten-Programme und die Sicherung der Einstellungen. Nach einigen Stunden intensiver Beschäftigung mit dem Gerät funktioniert es ungefähr so, wie ich es mir vorstelle.Die durch die Umstellung betroffenen Sender (und WDR-HD) sind nicht vorprogrammiert, deshalb kommt man um einen manuellen Transponder-Suchlauf nicht herum. Eine Empfangsfrequenz lässt sich nicht direkt eingeben. Es gibt aber eine Transponderliste, aus der man sie auswählen kann. Danach stehen die gefundenen Sender in der Umfangreichen Senderliste. Die Übernahme in die Favoritenlist erschließt sich erst nach längerem Probieren. Der Zugang erfolgt über die FAV-Taste der Fernbedienung. Jetzt muss man jeden gewünschten Sender in der langen Liste markieren. Dafür muss für jeden Sender 2x OK und 1x EXIT gedrückt werden. Das Sortieren in der Favoritenliste ist ähnlich umständlich. Der Einstieg erfolgt über die gelbe Funktionstaste. Mit OK wird ein zu verschiebender Sender markiert. Die Verschiebung erfolgt mit den Auf/Ab-Tasten. Mit einem zweiten OK wird er dann abgelegt.Nach dem Einschalten des Receivers ist die vollständige Programmliste ausgewählt. Es ist immer der Wechsel in die Favoritenliste erforderlich (rechts/Links-Tasten oder FAV). Deshalb wäre es sinnvoll aber langwierig , auf die Favoritenliste zu verzichten und aus der großen Liste alle nicht gewünschten Sender zu löschen. Die Senderlisten lassen sich auf einem USB-Medium sichern. Das funktioniert in dem Menüpunkt „Update über USB“ und nicht wie zu erwarten „Sicherung auf USB“. Damit entsteht auf dem Speichermedium eine *.udf Datei, in deren Namen Datum und Uhrzeit eingebaut sind. Unter „Sicherung über USB“ lassen sich alle Einstellungen speichern. Mit einem leeren Medium funktioniert das nicht. Der Receiver lässt sich überlisten, indem wir ein beliebiges File mit der Endung *.abs in das Root-Verzeichnis des Mediums schreiben. In meinem Fall war es die kurze Text-Datei „test.abs“. Sie wird nicht angetastet und kann später gelöscht werden. Allein deren Anwesenheit veranlasst den Receiver, alle Einstellungen in eine Datei mit dem vorgegebenen Namen „Backup-Allcode.abs“ zu schreiben. Diese sollte danach im PC umgetauft werden, weil sie sonst beim Sichern immer wieder überschrieben wird. Beim Zurückladen besteht dann die Auswahl zwischen mehreren umgetauften Dateien. Nach einem mutigen Werks-Reset, lässt sich tatsächlich die alte Einstellung wiederherstellen.Der PVR schreibt für jede Aufzeichnung die Daten ein einen eigenen Ordner. Die Videodatei darin heißt jeweils „000.ts“. Sie lässt sich mit den meisten Programmen im PC bearbeiten bzw. Wiedergeben. Vermutlich werden längere Aufzeichnungen auf mehrere Dateien aufgeteilt. Neben FAT32 versteht der Receiver auch die NTFS Formatierung. Auch reine Audioaufzeichnungen erfolgen als „000.ts“, in denen fehlt dann die Videospur.Die Programmauswahl ist etwas nervig. Außer mit den Auf/Ab-Tasten lässt sich mit der OK-Taste auch eine Übersichtsliste anzeigen. Wenn die Liste angezeigt wird, verändern die Auf/Ab-Tasten ihre Richtung. Mit den Tasten Page /- lässt sich dann in 10er-Schritten navigieren. Diese Tasten verändern ihre Richtung leider nicht. Die Liste muss nach der Auswahl mit EXIT wieder ausgeblendet werden.